250 Stipendiat:innen, 3 Tage, ein gemeinsamer Auftakt im Zeichen von America 250

Vom 17. bis 19. April 2026 fanden die Fulbright German Programs Orientation Days in Berlin statt. Gemeinsam mit rund 250 designierten deutschen und US-amerikanischen Stipendiat:innen sowie Alumni:ae kamen wir zusammen, um den Auftakt eines neuen Fulbright-Jahrgangs zu gestalten und den transatlantischen Austausch mit Leben zu füllen. Unsere diesjährigen Orientation Days standen dabei im Zeichen eines besonderen historischen Moments: dem 250. Jubiläum der Vereinigten Staaten sowie unserem Jahresthema bei Fulbright Germany, „Independence“.



Der erste Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen des Ankommens, Kennenlernens und der gemeinsamen Einstimmung auf die bevorstehende Zeit in den USA. Nach der Registrierung und ersten informellen Begegnungen eröffneten wir das Programm mit einer interaktiven Willkommenssession, die Raum für Austausch und Vernetzung bot und bereits die Vielfalt und Energie der Fulbright-Community spürbar machte. Gleichzeitig zog sich das Thema „Independence“ als roter Faden durch die Gespräche und Begegnungen und lud dazu ein, über persönliche, akademische und gesellschaftliche Dimensionen von Unabhängigkeit im transatlantischen Kontext nachzudenken.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die offizielle Begrüßung am Abend, bei der wir hochrangige Gäste aus Politik, Diplomatie und Wissenschaft willkommen heißen durften.
Eröffnet wurde der Abend von Hakan Tosuner, Executive Director von Fulbright Germany, der die Bedeutung des Programms für den transatlantischen Dialog hervorhob.

Ebenso durften wir Anke Reiffenstuel, Chair of the Fulbright Board und Beauftragte für Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie im Auswärtiges Amt, begrüßen, die die Rolle internationaler Bildungskooperationen in bewegten Zeiten betonte.

Scott Weinhold, Co-Chair of the Fulbright Board und Minister-Counselor for Public Affairs an der US Embassy Berlin, unterstrich die Stärke der deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Während Victoria Roberts, Chief of Staff im Bureau of Educational and Cultural Affairs des U.S. Department of State, die globale Relevanz von Austauschprogrammen wie Fulbright hervorhob – gerade auch vor dem Hintergrund des 250. Jubiläums der Vereinigten Staaten.





Im anschließenden Impuls „Independence and Interdependence – Reflections on Transatlantic Connections“ gab Andreas C. Goldthau, Franz Haniel Chair for Public Policy und Direktor der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt sowie Fulbright-Alumnus, wertvolle Denkanstöße.
Im Gespräch mit Anke Bösel, Head of Programs und Deputy Director von Fulbright Germany, wurde deutlich, wie eng „Independence“ und „Interdependence“ miteinander verwoben sind und wie sehr Austausch, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis die Grundlage nachhaltiger transatlantischer Beziehungen bilden.
Andreas Golthaus wertvoller Tipp an die Stipendiat:innen „let things happen and enjoy, what’s coming your way”, blieb uns allen im Ohr.


Beim gemeinsamen Abendessen klang der erste Tag in offener und inspirierender Atmosphäre aus, geprägt von Neugier, Vorfreude und ersten persönlichen Verbindungen.
Auch die folgenden Tage standen im Zeichen intensiver Vorbereitung, persönlicher Einblicke und lebendiger Diskussionen – stets mit Bezug zu unserem Jahresthema „Independence“. In Infosessions, Alumni-Gesprächen und Workshops erhielten unsere Stipendiat:innen wertvolle Perspektiven auf ihr bevorstehendes Jahr in den USA. Besonders bereichernd war der direkte Austausch mit Fulbright-Alumni:ae und US-Grantees, die ihre Erfahrungen, Herausforderungen und persönlichen Entwicklungen teilten und dabei immer wieder die Bedeutung von Selbstständigkeit, Verantwortung und kultureller Offenheit reflektierten.
Die Stadtführungen zur deutschen Geschichte sowie die gemeinsamen Reflexionsrunden boten darüber hinaus Raum, Fragen von Freiheit, Demokratie und gesellschaftlicher Entwicklung – auch im Kontext des 250. Jubiläums der USA – gemeinsam zu diskutieren.
Mit einem gemeinsamen Farewell und vielen neuen Impulsen endeten die Orientation Days am Sonntag. Wir blicken dankbar auf drei intensive Tage zurück, in denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem Verbindungen geschaffen wurden, die weit über das Programm hinausreichen.



















